
lieblingskamera - Ich bin seit einem Jahr im Besitz der EOS 400D.Ich bin sehr zufrieden mit der Kamera, ist zwar meine erste Spiegelreflexkamera, und ich bin nicht sehr anspruchsvoll, aber dafür reichts.Nur seit den letzen Monaten kommt häufiger der Error99 (obwohl der Schalter richtig sitzt etc..), und spontan hat die Kamera was dagegen, auszulösen. Das ist manchmal recht ärgerlich^^Trotzdem 5 Sterne.... und ich denke sie ist um längen besser als die 450er.
Vom Feinsten... - Es ist eigentlich alles gesagt. Super Kamera... vier Sterne nur weil ich das Objektiv Ef-s18-55 nicht sooo super finde. Aber trotzdem purer Spaß...
Perfekte Kamera für ambinionierte Fotographen - Ich kann die 400d nur jedem Fotographen empfehlen. Sie mach einfach sehr sehr gute Bilder, ist einfach in der Bedienung und der Preis stimmt allemal.Am besten gefällt mir die Handhabung der Kamera. Alle Knöpfe und Drehschalter sind sehr gut platziert, alle wichtigen Funktionen sind schnell zugänglich, das Menü ist klar gegliedert, die Kamera liegt gut in der Hand. Das hochauflösende Display ist groß genung um die gemachten Bilder vorab zu inspizieren.Die Kamera hat viele Einstellmöglichkeiten, von Porträt bis Nachtaufnahme, von Automatikmodus bis kompletter Manuelleinstellung. Ich habe mich an die Verschlusszeitvoreinstellung gewöhnt und schiesse so fast alle meine Fotos. Aber das sei jedem Fotographen selbst überlassen.Jedenfalls sind den fotographischen Möglichkeiten mit der 400d keine Grenzen gesetzt, zumindest reichen sie für einen ambitionierten Hobby-Fotographen.Einziger Minuspunkt, den man aber (fast) jeder SLR-Kamera geben müsste ist das Kit-Objektiv. Hier werden die fotographischen Möglichkeiten eingeschränkt. Natürlich deckt dieses nur einen kleinen Zoombereich ab. Damit werden unerkannte Portraitfotos z.B. auf der Straße fast unmöglich. Das Objektiv eignet sich nur für Schnappschüsse oder Makroaufnahmen. Ich habe mir das TAMRON AF 28-200 mm 1:3,8-5,6 dazugekauft und benutzt es als Allround-Objektiv. Mit seinen 28mm bekommt man noch alles vor die Linse und mit den 200mm kann man unauffällig Dinge ganz nah heranholen und sehr schöne, formatfüllende Portraits schiessen.Mit diesem Objektiv ist die Kamera einfach eine perfekte Symbiose.Die Kamera ist auch deshalb zu empfehlen, weil sehr viele Objektive und Zubehör zur Auswahl stehen.Ich würde mir diese Kamera jederzeit wieder kaufen, sie erfüllt all meine Anforderungen und der Preis ist unschlagbar.
Einhand-Kamera - Auch auf die Gefahr hin, den Zorn einiger Leute zu wecken, möchte ich hier meine Erfahrungen mit der 400D preisgeben. Ich war auf der Suche nach einer Zweitkamera für meine 30D. Es gab immer wieder Situationen, wo ein zweites Objektiv von Nutzen sein könnte. Da ich unterwegs nicht wechseln wollte - auch wegen der Staubproblematik - bestellte ich die 400D.Nach dem Öffnen der Verpackung dachte ich zuerst, da sei gar keine Kamera drin. Doch, war sie schon - ein winziges Ding in die Ecke gequetscht. Nun gut, nachdem ich sie herausgeholt hatte, viel mir das Fliegengewicht des Gerätes auf. Nachdem ich ein Objektiv raufgespannt hatte, merkte ich, daß ich die Kamera wirklich bequem nur mit einer Hand halten kann. Immerhin gibt es ja einen Tragegurt, aber vom Griffkomfort her sagte sie mir eher weniger zu. Selbst meine Powershot S5 IS faßt sich besser an.Na schön, mit der Kleinheit hätte ich mich ja noch irgendwo abfinden können. Aber dann ging es ans Fotografieren.Der Sucher ist dunkel und klein - wer mit größeren Modellen gearbeitet hat(so wie ich), mag verwöhnt sein. Aber um fair zu sein, ich besaß vorher auch mal eine Nikon D70 und eine D40, deren Sucher waren doch spürbar besser. Canon, wieso sparst du an einem der wichtigsten Teile einer DSLR?Nun denn, nachdem ich einige 100 Testbilder unter verschiedenen Bedingungen geschossen hatte, ging es daheim ans Betrachten.Die Bilder waren zwar scharf und gut belichtet. Selbst die JPEGs sind brauchbar gewesen. Doch mich störten die poppigen Farben. Selbst mit viel Testerei gelang es mir nicht, anständige und neutrale Farben zu bekommen.Die Resultate erinnerten selbst in RAW eher an eine Ixus als an eine DSLR. Insbesondere die Überbetonung von Rottönen störte mich. Zwar konnte ich mit DxO Optics Pro auch andere Farbeinstellungen testen, aber entweder wurden die Ergebnisse zu ausgewaschen oder insgesamt zu unharmonisch.Nebenbei nervte mich an der Kamera auch das Auslösegeräusch. Es ist ein recht heller und aufdringlicher Ton, nicht mehr so schlimm wie bei der 350D, aber immer noch nicht so toll. Niek niek niek...da gefällt mir das satte Klacken meiner 30D doch besser. Geschweige denn das recht leise Rattern einer 40D. Und bevor wieder jemand schreit, die 400D ist doch im Einsteigerbereich angesiedelt: Selbst die Nikon D40 war da besser und wesentlich leiser und unaufdringlicher. Lediglich das laute Knallen der Pentax K100D fand ich noch schlimmer.Mein Fazit:An und für sich nettes Gerät, aber die Haptik ist ein Witz. Viel zu klein und der Sucher ist auf Dauer auch ein Zustand. Die Farben sind mir wesentlich zu poppig. Canon scheint mit der 400D eher auf den Knipsermarkt zu zielen als an ernsthaft interessierte Fotografen.
Magere Ausstattung und Unschärfe deluxe - Mit der Bildqualität meiner alten Samsung GX-1L war ich noch nie so recht zufrieden gewesen. Ich suchte eine Nachfolgerin, die es zumindest in Sachen Bildqualität, Rauschverhalten und Geschwindigkeit besser machen würde. Aufgrund der fast durchweg positiven Testberichte entschied ich mich für die Canon EOS 400D. Erschienen ist diese Kamera vor gut zwei Jahren und entsprechend günstig (500 EUR inkl. Set-Objektiv) konnte ich sie ergattern. Auch wenn es sich um eine Consumer-/Einsteigerkamera handelt, sind die Erwartungen doch recht hoch an eine Canon EOS, umgibt sie doch regelrecht eine mystische Aura. Noch ein Hinweis zu Beginn: Die nachfolgend beschriebenen Eigenheiten und Bewertungen sind meine persönlichen Eindrücke mit dem von mir erworbenen Gerät inkl. Standard-Kit-Objektiv.LIEFERUMFANGDer Lieferumfang entspricht dem Standard: Kamera-Body, Kit-Objektiv 18-55mm, Akku, Ladegerät, Trageriemen, TV-Kabel, Treiber-CD, Handbuch. Auf die Beigabe einer Sonnenblende wurde allerdings verzichtet. Betrieben wird die EOS 400D mit einem Lithium-Ionen-Akku, mit dem zw. 300-500 Aufnahmen möglich sind. VERARBEITUNG / HAPTIKDie Verarbeitung an sich ist in Ordnung. Der Kamera-Body ist sehr leicht und für eine DSLR schon fast zu klein. Am auffälligsten war für mich die Haptik. Spielzeug-Feeling trifft es ganz gut, wenn man das Material beschreiben möchte. In großen Teilen besteht der Body aus glattem, leichten Plastik. Das wirkt sowohl optisch als auch haptisch recht billig. Da bin ich von Pentax selbst in der Einsteigerklasse deutlich besseres gewöhnt.AUSSTATTUNG / FEATURES Ausstattungsmäßig zeigt sich die EOS 400D für heutige Verhältnisse recht mager. Einziges erwähnenswertes Merkmal ist wohl der umfassende Staubschutz des Sensors inkl. Ultraschallreinigung. Das war es dann aber auch schon. Wenn man sich da die Einsteigergeräte der Konkurrenz anschaut, kann man richtig neidisch werden. Da gibt es in dieser Preisklasse schon optischen Bildstabilisator, RAWDNG-Konvertierung, pfiffige Zusatztasten, ja sogar teilweise schon staub- und spritzwasssergeschützte Kamera-Bodys, etc. All das fehlt bei der EOS 400D. Und sei das nicht schon genug, wurde auch noch das kleine Statusdisplay auf der Oberseite wegrationalisiert.VORZÜGEKommen wir nun aber zu den Vorzügen dieser Kamera, auch wenn es davon leider nicht sehr viel zu berichten gibt. Die EOS 400D ist ziemlich schnell, der Autofokus hat mich sehr beeindruckt. Für Sportaufnahmen oder Schnappschüsse also ideal geeignet. Auch das Bildrauschenverhalten ist exzellent, erst bei sehr hohen ISO-Werten ist überhaupt ein Rauschen zu erkennen. Wobei die zur Verwendung kommende Rauschunterdrückung ihrerseits wieder ab einem gewissen Grad die Bildqualität mindert, da Bildinformationen beim Weichmachen verloren gehen. BILDQUALITÄTGelobt in den höchsten Tönen - die Bildqualität der EOS 400D. An diesem Punkt scheiden sich allerdings die Geister. Um es vorweg zu nehmen, ja die EOS 400D kann sehr hochwertige Bilder machen - das richtige Objektiv vorausgesetzt. Das mitgelieferte Standard-Kit-Objektiv allerdings ist teilweise von solch bescheidener Qualität, dass man tunlichst auf dessen Verwendung verzichten sollte. Hier scheint es bei der Qualität des Standard-Kit-Objektivs große Unterschiede zu geben. Wer sich mal den Spaß erlaubt, und in der Suchmaschine seiner Wahl nach eos 400d unscharf suchen lässt, wird sehr schnell fündig werden. Dutzende Fälle mit demselben Problem: Falsche Fokussierung, Unschärfe, fehlender Kontrast, verwaschene Farben, Farbverfälschungen (Hang zum Rotstich). Eingeschickte Geräte kamen mit dem Vermerk zurück, dass es da nichts zu reparieren gäbe, das Problem bei Canon aber bekannt sei. Sprich, Pech gehabt, oder für viel Geld ein zusätzliches Objektiv anschaffen. Man berichtet davon, dass nicht jedes Kit-Objektiv davon betroffen sei. Es ist also eher ein Glücksspiel, ein normales oder ein Montags-Gerät zu erwischen.Ich hatte wohl das Pech ein solches Montags-Gerät zu bekommen. Denn ich konnte sowohl im manuellen als auch im Automatikmodus nicht ein einziges scharfes Bild zustande bringen. Unscharf und verwaschene Farben ohne Kontrast. Ich traute meinen Augen nicht, als ich diverse Testfotos mit meiner alten GX-1L und der EOS 400D erstellte und sie am PC verglich. Recht kurios wird es dann, wenn in den Foren doch tatsächlich davon die Rede ist, diese Unschärfe sei zugunsten der nachträglichen Bildbearbeitung gar nicht mal so schlecht. Sicherlich, wenn Bilder schon überschärft aus der Kamera kommen, kann der professionelle Bildbearbeiter nicht mehr viel damit anfangen. Das Schärfen lässt sich nicht mehr rückgängig machen, wichtige Bildinformationen sind dann verloren. Eine leichte Unschärfe ist also sogar wünschenswert sofern man nachträglich bearbeiten möchte. Doch ich wüsste keine Verwendung für derart unscharfe und verwaschene Bilder, wie sie mir die EOS 400D mit dem Kit-Objektiv liefert. Unzumutbar kann ich da nur sagen. Sicher, Montags-Geräte gibt es bei jedem Hersteller. Da es sich aber anscheinend bei der 400D um keine seltene Ausnahme handelt, bewerte ich diesen Umstand entsprechend hart aber fair. Meine Bewertung in Schulnoten:Verarbeitung/Haptik: 3Ausstattung: 3Geschwindigkeit: 2Bildqualität: 5Lieferumfang: 3Akkuleistung: 3FAZITIch habe mich von der Bekanntheit der Marke und einigen Testberichten blenden lassen. Die EOS 400D hinterlässt bei mir allerdings einen sehr ungünstigen Gesamteindruck. Angefangen von der billigen Haptik, der mageren Ausstattung bishin zu der miserablen Bildqualität (Unschärfe, Farbverfälschungen, schlechter Kontrast) mit dem Kit-Objektiv konnte ich kaum Positives verbuchen. Wenn man erst zusätzlich ein 500 EUR Objektiv für diese Einsteigerkamera benötigt um akzeptable Ergebnisse zu erhalten, dann geht die Rechnung für den Kunden nicht auf. Ich für meinen Teil werde zurück ins Pentax-Lager gehen. Schade eigentlich, aber das Mysterium Canon EOS ist für mich erstmal gestorben. Eine Empfehlung kann ich für die EOS 400D in Verbindung mit dem Kit-Objektiv leider nicht geben.